Ying & Yang – Rennen Gapfohl Trophy 8.7.2017

Ying & Yang, Himmel + Hölle  oder Schwarz + Weiß .. so hätte man die 2 Wochen zwischen dem letzten Rennen und dem Laternser Rennen auch bezeichnen können.

Zuerst der Himmel: Direkt nach dem Tschenglarennen hatte ich eine super Trainingswoche. Am Freitag eine 100 km Tour zum Formarinsee wo ich das erste Mal in dieser Saison das Gefühl hatte: Genau auf diesen Level wollte ich hin. In lockerem Puls kurbelte ich die Höhenmeter runter als wäre es ne kurze 2 Stundentour gewesen. Denn Tag darauf war sowieso trainingsfrei und den Sonntag gab ich mir dann grad auch frei.

Und dann kam der weniger schöne Teil… Sonntag Nacht klemmt es aus dem Nichts einen Nerven ein; ich Montag morgen im Spital, irre Schmerzen bis Mittwoch die in der Nacht innert Sekunden verschwinden. Danach folgt ein Fiebertag – aber ohne Schmerzen. Super Basis für das Rennen am Samstag also …

 

Samstag morgen am Start fühle ich mich gar nicht so schlecht – und mit gewohnt hohem Tempo geht es Richtung Falben Stuba. Alles verläuft normal; wie vor 2 Wochen kann ich meine direkten Konkurrenten in der Mitte des Rennens überholen. Alles ohne zu überdrehen und gut kontrolliert.

In Bürs hatte ich bereits gesehen, dass ich durch die langen Trainingseinheiten die letzten Fahrminuten mein Tempo immer gut halten kann (tw. sogar steigern). Und in Laterns war die Strecke wesentlich kürzer. Was sollte nun noch passieren ?

Doch der Fiebertag holt mich dann im Schlussteil des Rennens auf einmal ein.

Der Körper baut ein wenig ab – und auf einmal überholt mich mal der eine, dann der andere.
Insgesamt verliere ich auf den letzten 7 Fahrminuten 90 Sekunden. Klingt nach wenig – macht aber praktisch 9 Plätze aus.

So steht am Ende (leider) Rang 57 von 97.    43 Minuten und 47 Sekunden.   Oder in der Altersklasse 19 von 28.

(Zum Glück hatte mich der Leistungsknick nicht schon früher eingeholt … wer weiß was dann für eine Zeit herausgekommen wäre.)

Tagesschnellster war der Herr im grüngelbschwarzen Shirt.  Mit Streckenrekord übrigens.

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Anmerkung:  Die Zeit im Vergleich zu 2013  (47:38) verbuche ich unter „fahren mit besserem Material“.