Sonntag, 1. Oktober 2017 Furx Hillclimb

Gut vorbereitet – UND GESUND (sollte es in letzter Zeit zu einer Zitronenknappheit beim Eurospar gekommen sein -> ich bin schuld) – ging es Sonntag bei besten Bedingungen an den Start.

Kühl und feucht (die Nacht hatte es ordentlich geregnet) machte die Strecke griffig. Werner Pichler war auch wieder dabei und der Startschuss erfolgte um 11:00 Uhr.

Der Start diesmal von allen ein wenig verhaltener als wie zu Saisonbeginn. Der Hennabüchel war nicht zu unterschätzen und ich war auch froh, das nicht schon nach 30 Sekunden der Puls auf 180 war. Nach 2-3 Minuten war dann aber der Puls auf Rennniveau; doch diese 2 Eingewöhnungsminuten machten das Rennen für mich wesentlich angenehmer als sonst. Oder hatte ich mich schon an die Sprints gewöhnt ? Immerhin war es bereits das 6. Rennen in diesem Jahr.

Im ersten Steilabschnitt der Stöcke hüpfe ich vom Rad und schiebe hoch. Vor und hinter mir fuhren zu meiner Überraschung alle durch. Ich werde kurz von 2 überholt und entscheide mich nach 15 Meter in der ersten leichten Senke doch sofort weiterzufahren. Ich rücküberhole die 2 von vorhin und ziehe weiter hoch.

Bei der Kapelle habe ich auf einmal Senn Martina vor mir. Die Referenz in Vbg. – sie hatte auch dieses Jahr alle Rennen gewonnen und beim Gamp war ich noch 1 Minute hinter ihr. Ich klebe an Ihrem Hinterrad und kurz vor der Miniabfahrt mit 50 hm überhole ich sie. Und da ich extra für diesen Streckenabschnitt einen etwas breiteren und 100g schwereren Vorderreifen aufgezogen hatte kann ich mich von ihr absetzen. Die restlichen 150 hm verliefen auch gut und bin dann 20 Sekunden vor Martina im Ziel.

Gewonnen hat der finnische MTB-Radprofi Tähti Toni mit neuem Streckenrekord von knapp 32 Minuten (für 700 hm !)

11 1/2 Minuten später – mit einer Zeit von 43:17 bin ich im Ziel.  Wie unglaublich dicht die Konkurrenz beieinanderliegt sieht man daran, dass innert 90 Fahrsekunden vor mir 1/3 der Rennfahrer im Klassement auftauchen.

Werner hatte auch nichts anbrennen lassen und fuhr als ältester Teilnehmer mit einer 52:52 durch’s Ziel.

Khalil Ruth für mich die Frau des Tages. Sie kommt zwar regelmäßig mit dem Besenwagen in’s Ziel – hat aber soviel Spaß an der Sache das sie trotzdem jedes Rennen mitfährt.

Werner räumt bei der Tombola noch einen der Hauptpreise (Werkzeugkoffer) ab; der Hock beim Skiheim rundete den perfekten Tag ab. Auch Organisatorisch ein dickes Lob an die Veranstalter.

 

Thomas Kogoj

 

Ein Rennen steht nun aus: Diesen Samstag 1250 hm in St. Gallenkirch. Nach der derzeitigen Wetterprognose wäre es aber ein Wunder wenn dies stattfinden würde. Gucken wir mal …

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